Bezugsrecht

Bezugsrecht bei Kapitalerhöhungen
Um eine Kapitalerhöhung durch junge Aktien durchführen zu können, müssen neben einer 75% Mehrheit im Hauptversammlungsbeschluss den Altaktionären ein Bezugsrecht zugesprochen werden. Dieses Bezugsrecht, gesteht den Altaktionären das Recht zu so viele junge Aktien zu beziehen, dass ihr Anteil am Grundgrundkapital erhalten bleibt. Nur mit diesem Bezugsrecht ist es möglich junge Aktien zu erwerben. Möchte also ein "Außenstehender" junge Aktien erwerben, muss er zuerst die dazugehörigen Bezugsrechte an der Börse kaufen.


Möglichkeiten des Altaktionärs
1. Er kann die junge Aktien gemäß des Bezugsverhältnis beziehen. Bei einem Bezugsverhältnis von z.B. 5:1 erhält der Altaktionär für 5 alte Aktien eine Junge. Dies bedeutet, sein prozentualer Stimmrechtsanteil bleibt erhalten und er erleidet keinen rechnerischen Kursverlust.

2. Er verzichtet auf die Einlösung seines Bezugsrechts und verkauft seine Rechte an der Börse. Dies bedeutet, sein prozentualer Stimmrechtsanteil sinkt, aber er erleidet keinen rechnerischen Kursverlust.


Berechnung des Bezugsrechtes
Das Unternehmen Rendite AG möchte sein Grundkapital von 250 Mio. Euro um 50 Mio. Euro auf 300 Mio. Euro erhöhen.
Kurs der alten Aktie: 245 Euro
Kurs der jungen Aktie: 125 Euro




© 2002 Copyright by Boersenworld.de