Renditeberechnung

Bei festverzinslichen Wertpapieren ist der Indikator für Kursveränderungen – wie festgestellt – der Kapitalmarktzins. Da bei dieser Anlageform der Zins fest ist, lässt sich aufgrund des Kurses die Rendite verändern. Die Rendite passt sich dem jeweiligen Kapitalmarktzins an.

Folgende Angaben werden zur Berechnung einer jährlichen Rendite benötigt:
• Ausgabekurs – Rücknahmekurs
• Nominalverzinsung (Zinsschein)
• Laufzeit

Die Rendite ist das Verhältnis des jährlichen Ertrages bezogen auf den Kapitaleinsatz. Bei einem festverzinslichen Wertpapier besteht die Rendite aus einer a.) laufenden Verzinsung und b.) einer positiven bzw. negativen Zusatzverzinsung. Da bei einem festverzinslichen Wertpapier Kursgewinne steuerfrei sind (siehe unten) ist auch eine Rendite vor bzw. nach Steuern zu berücksichtigen.

Bei der Renditeberechnung gibt es zwei Methoden:
• Renditeberechnung bezogen auf den Kapitaleinsatz = Kaufkurs
• Renditeberechnung bezogen auf den Nennwert = 100% (Emissionsrendite)

In den Schulbüchern In vereinfachter Form wird im Regelfall die Renditeberechnung auf den Kapitaleinsatz vorgestellt, während in der Praxis die Renditeberechnung auf den Nennwert üblich ist. Letzteres ist auch auf den meisten Renditerechnern und Computerprogrammen gespeichert. Nachstehend werden beide Arten vorgestellt.


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